Kraftschere im Praxistest

Akku-Gartenschere im Test: Bosch Easy Prune

Wenn beim Schneiden und Stutzen von überstehenden Zweigen, Rosen oder Hecken die Hände und Finger schnell weh tun, wünscht man sich eine kraftunterstützende Hilfe. Wir haben die Easy Prune von Bosch Garden getestet.

 
Bosch Easy Prune im Test © Bernhard Eder
Wir haben die Akku-Schere Easy Prune getestet

Die Easy Prune von Bosch verspricht Hilfe beim Schneiden in drei Stufen bis zu eine Astdicke von 2,5 Zentimern. In der Tat hilft die Akku-betriebene Schere, sobald die eigene Kraft nachlässt. Die Schneideklingen schließen zuverlässig, doch es dauert eine Weile, bis die Kraftunterstützung wirksam wird. Der Grund: Der verbaute Elektromotor reagiert leicht verzögert.

Zwar liegt die Akkuschere gut in der Hand, mit der Zeit merkt man aber ihr größeres Gewicht (490 Gramm) im Vergleich zur konventionellen Schere (etwa 240 Gramm). Für Anwender mit kleinen Händen könnte hier eine schnellere Ermüdung entstehen.

Durch die verbaute Technik sind die Griffe der Akkuschere dicker – das ist gewohnheitsbedürftig. Die Kraftunterstützung lässt sich, je nachdem, wie viel Hilfe der Nutzer braucht, in drei Stufen einstellen. Sobald die maximale Astdicke von 2,5 Zentimetern erreicht ist, wird das Schneiden schwieriger – da hilft dann auch keine Kraftunterstützung mehr.

Bosch Garden Easy Prune: Technische Daten

  • Ladegerät: Micro USB
  • Akkuspannung: 3,6 Volt
  • Schneidesystem: Bypass
  • Schnitte pro Akkuladung: 450
  • Schneidekapazität: 25 mm
  • Akkuladezeit: 3,5 h
  • Akkutyp: Lithium-Ionen
  • Gewicht: 490 g
  • Preis: ca. 100 Euro
  • Infos: www.bosch-garden.com

 

Akku-Gartenschere Easy Prune von Bosch Garden: Fazit

Alles in allem ist die Akku-Gartenschere Easy Prune für den Hobbygärtner eine klare Bereicherung, weil bei längerem Arbeiten die kraftunterstützende Wirkung des Elektromotors die Hände und Finger spürbar entspannt. Schön wäre es, wenn auch dickere Äste schneidbar wären.

Urteil im Praxistest: Gut

 

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