Nach langer Dürreperiode

Rasen kaputt? Diese fünf Tipps helfen

Durch die Hitze und Dürre der vergangenen Sommermonate wurden viele Rasenflächen stark geschädigt. Mit diesen Pflege-Tipps wird der Rasen wieder fit!

 
Rasen reparieren © Neudorff
Um kaputten Rasen zu reparieren, hilft der richtige Dünger

In vielen Gärten hat der Rasen während den außergewöhnlich heißen und trockenen Sommermonaten stark gelitten. Sogar bei regelmäßig gewässerten Flächen gab es Bereiche, in denen die Rasengräsern abgestorben sind. Das Ergebnis: "Verbrannter" Rasen und unansehnliche braune Stellen.

Damit sich der Rasen von den Strapazen erholen kann, kommt es nun auf die richtige Pflege an. Mit folgenden Tipps und Tricks bringen Sie Ihren Garten wieder auf Vordermann!

1. Regelmäßig wässern

Hat die Rasenfläche bereits vertrocknete Stellen, sollten Sie ihn mit ausreichend Wasser versorgen, um das Wachstum wieder anzuregen. In Hitze- und Trockenperioden sollten Sie ein- bis zweimal pro Woche, am besten morgens, mit 10 Liter pro qm wässern. Doch Vorsicht, denn zuviel Wasser kann einen gegenteiligen Effekt bewirken. Gießen Sie deshalb möglichst nicht täglich, denn dann bleiben die Wurzeln der Gräser kurz und kommen nicht mehr an Wasservorräte in tieferen Bodenschichten heran. Das macht sie anfälliger für Trockenheitsschäden.

2. Abgestorbenes Gras entfernen

Wenn bis Mitte September trotz regelmäßigem Wässern keine Erholung stattgefunden hat, sollten Sie das abgestorbene Gras entfernen. Dazu mähen Sie auf der tiefsten Stufe und vertikutieren anschließend kreuz und quer. Dann wird nachgesät.

3. Rasen nachsähen

An den kahlen Stellen sähen Sie Rasensamen aus. Für die Nachsaat empfehlen wir Saatgutmischungen mit Gräsersorten, die trockenheitstolerant und pflegeleicht sind, zum Beispiel "TerraVital Bequem & Wohlfühl-Rasen" von Neudorff. Für kleinere Stellen reicht es, spezielles Rasenreparatur-Saatgut auszustreuen. Die Samen dürfen in den folgenden Wochen nicht austrocknen und sollten nur bei Temperaturen unter 25°C ausgestreut werden. Ansonsten drohen Verbrennungsschäden an den Keimlingen.

4. Rasen mit Kalium düngen

Bringen Sie speziellen Herbst-Dünger aus, der keine Verbrennungsschäden verursacht und unter anderem viel Kalium enthält. Kalium unterstützt die Trockenheitstoleranz der Gräser. Der Dünger versorgt den Rasen zudem mit den Nährstoffen, die für die Erholung und das Wiederergrünen notwendig sind.

5. Boden mit Humus verbessern

Für die Rasenpflege können Sie den Boden mit Humus aufwerten, um die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen. Für Sandböden gibt es zudem spezielles Tonmineral-Mehl zur nachhaltigen Verbesserung der Struktur leichter und sandiger Böden.

Sobald es kühler wird und häufig gewässert wird, bzw. regnet, erholen sich die Teilbereiche der verbrannten Rasenflächen mit Hilfe dieser Maßnahmen zumeist von alleine. Hier erfahren Sie mehr Tipps zur Rasenpflege - vom Mähen und Düngen bis hin zum Vertikutieren.

 
 

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