News von Gardena

Was Sie 2019 im Garten erwartet

Zunehmende Trockenheit, Robotik und leistungsstarke Akkus – unsere Redakteure Bernhard Eder und Markus Howest waren auf der Pressekonferenz von Gardena und zeigen, was sich in puncto Gartengeräte und Bewässerung im Jahr 2019 verändern soll.

 
Gardena © Markus Howest
Gardena liefert bereits einige Trends für die kommende Gartensaison

Neben besserer Technik will der Hersteller Gardena bis nächstes Jahr seine Bewässerungssysteme weiter optimieren. Auch Urban Gardening ist weiterhin ein wichtiges Thema in Sachen Gartenkultur. Wir haben Ihnen die fünf wichtigsten Neuigkeiten für 2019 zusammengefasst.

1. "Jeder Tropfen zählt" – So wirkt sich der Dürresommer auf zukünftige Bewässerungssysteme aus

Gardena hat den Dürresommer deutlich zu spüren bekommen. Die Erkenntnis: Die eigenen Produktionskapazitäten sind endlich und für solche Sommer wie in diesem Jahr nicht gerüstet. Damit künftig Engpässe bei Produkten rund um die Bewässerung ausbleiben, will der Gartengerätehersteller stärker in die Ausweitung seiner Kapazitäten investieren, so die klare Botschaft an die Presse im Rahmen der Jahrespressekonferenz am Standort in Ulm.  Allen voran Logistik und Herstellung sollen laut Aussage der Unternehmensleitung optimiert werden.

Mehr noch: Als hätte Gardena das Thema Wasser in diesem Jahr entdeckt schreibt es sich dies gleich mit der Initiative „Jeder Tropfen zählt“ als klaren Auftrag ins Firmenportfolio. Die Seite www.gardena.com/cleverwatering zeigt, wie clevere Bewässerung aussieht. Unter dem Hashtag #cleverwatering klärt Gardena auf Instagram zu Themen rund um nachhaltige Bewässerung auf – auch Anwender können hier ihre Ideen zu nachhaltiger Bewässerung posten.

 

2. Smart Garden: Die Vorteile automatischer Bewässerung

Bis zu 70 Prozent Wasser sparen, bis zu 30 Prozent höhere Ernte und gesündere Pflanzen – solche Versprechungen stellt der Hersteller Anwendern in Aussicht, die auf automatische Bewässerung mit Gardena setzen. Ganz im dem Bewusstsein, dass Wasser eine limitierte Ressource ist, soll es mithilfe von Smart Gardening intelligent und nachhaltig eingesetzt werden. 

Eine Bewässerungsuhr ist das Einstiegsmodell unter den Bewässerungssteuerungen. Die einfache Bedienung erfolgt laut Hersteller über ein großes Drehrad, mit dem die Bewässerungsdauer individuell von 5 bis 120 Minuten eingestellt werden kann.

Die Bewässerungssteuerung Flex ist speziell auf die Bedürfnisse von Balkongärtnern abgestimmt. Im Sekundentakt einstellbare Bewässerungszeiträume sind möglich, so dass sich dieses Modell für die Verwendung mit einer Tropfbewässerung eignet.

Zu den neuen Bewässerungssteuerungen gehört auch Select. Damit lassen sich drei unterschiedliche und voneinander unabhängige Zeitpläne erstellen. Einstellbar sind Zeit, Dauer und Wochentage, an denen die Bewässerung erfolgen soll. Damit nicht genug: „Master“ nennt sich eine weitere automatische Funktion, mit der bis zu sechs unabhängige Bewässerungspläne erstellt werden können.


Unter dem Hashtag #cleverwatering ruft Gardena zur sparsameren Bewässerung auf
 

3. Urban Gardening: Gärtnern auf dem Stadtbalkon

Urban Gardening ist weit mehr als nur eine Nische, mehr als ein Trendthema, so die klare Positionierung von Gardena. Als Beweis hierfür weiten die Ulmer ihr Sortiment für city gardening weiter aus.

Weil auf kleinen Flächen oder in Töpfen und Balkonkästen behutsam bewässert werden muss, damit die Pflanzen nicht beschädigt werden und die Erde nicht aus dem Gefäß gespült wird, hat der Hersteller die Balkonbrause ins Sortiment genommen. Sie hat eine handliche und kompakte Form und einen besonders sanften Brausestrahl mit reduziertem Wasserdurchfluss, der eine pflanzenschonende Bewässerung ermöglicht, so die Angaben des Herstellers.

Die ergonomische Auslösetaste mit integrierter Dauerarretierung und die stufenlose Regulierung der Wassermenge mit nur einem Finger machen die Handhabung der Balkonbrause angenehm. Wenn kein Schlauch auf Terrasse oder Balkon angeschlossen werden kann, hilft ein Adapter für Indoor-Wasserhähne nach. Dieser lässt sich mit wenigen Handgriffen am Wasserhahn in Küche oder Bad anbringen. Danach kann ein Schlauch mit den entsprechenden Systemteilen einfach angeschlossen werden. 

4. Mähroboter werden leiser

Der Robotermarkt ist weiter ungebrochen. Auch dies ist ein Signal der Ulmer Gartengeräte-Konstrukteure. Stolz preist Gardena den neuen Sileno life als das Beste aus 20 Jahren Erfahrung und Entwicklung. Genau wie sein kleiner Bruder sei auch der Sileno life komfortabel, intelligent und auch in der smart Variante erhältlich.

Die Beschreibung des neuen Robots klingt makellos: Seine maximale Flächenleistung betrage (je nach Modell) 750, 1.000 bzw. 1.250 Quadratmeter. Steigungen bis 30 Prozent meistere er problemlos und auch sonst ist der kompakte Mähroboter, der mit vier Rädern ausgestattet ist, absolut agil und wendig. Natürlich mäht das Gerät streifenfrei und gleichmäßig, so dass sich ein sehr sauberes und ausgewogenes Schnittbild ergibt. Aber er wird auch seinem Namen gerecht: Ist er doch extrem leise, so dass man kaum hört, wenn er den Rasen mäht. 

Sie wollen noch mehr über die cleveren Helfer erfahren? Auf selbermachen.de finden Sie die wichtigsten Informationen rund um Mähroboter.

5. Kleine Helfer mit viel Akku-Power

Akkus werden immer leistungsstärker. Auch dies ist eine wichtige Erkenntnis für die künftigen Produktgenerationen. Dies wird schon jetzt an den neuen „kleinen Helfern“ im Garten sichtbar. Für 2019 haben die Spezialisten für Gartengeräte das Sortiment der Akku Gras- und Strauchscheren überarbeitet. Alle Modelle seien durch ihren langlebigen Akku besonders flexibel in der Handhabung, kündigt Gardena an. Eine LED-Anzeige gibt jederzeit Auskunft über den Akku-Ladestand. Die Laufzeit der Geräte beträgt laut Herstellerangaben je nach Modell 50 bis 80 Minuten. 


Die neuen kraftvollen Helfer im Garten
 
Auf selbermachen.de geben wir Ihnen Inspirationen, Bauanleitungen und zeigen Ihnen was Sie zum Thema Garten wissen müssen.
 
 

Markus Howest
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